Tükendi
Stok AlarmıDie Verwebung von Schuld und Trauma in den Romanen von Katharina Hacker wird in dieser Studie mithilfe von Paul Ricœurs Symbolhermeneutik erforscht. Dabei steht die indirekte Darstellung von Schuld in Hackers Werken im Mittelpunkt, die das anhaltende Unglück und die Suche der Hauptfiguren subtil reflektiert. Die Spuren von Kriegsverbrechen, die bislang drei Generationen geprägt haben, werden beleuchtet, angefangen bei den Tätern bis hin zu den Zeugen und dem indifferenten Publikum. Selbst nach dem Sturz des Nazi-Regimes durch die Alliierten bleibt die Akzeptanz und das Verständnis der Verbrechen eine immense Herausforderung. In dieser Studie wird das Bestreben von Hacker aufgedeckt, die Geheimnisse und Traumata der Nachkriegsgenerationen durch vielschichtige Erzählkunst und Erinnerungsliteratur zu enthüllen, wobei Symbole als Darstellung von Schuld genutzt werden und auf Ricœurs Phänomenologie der Schuld I und II zurückgegriffen wird.